In Unternehmen gibt es zwei Wirkungsebenen: die kausale und die sinngebende Ebene.

Zur kausalen Ebene (ZDF: Zahlen, Daten  Fakten) gehören Produktionsausstoß, verwendete Mittel, Anlagengüter, Vermögenswerte, Umsatz, Kosten, Gewinn uns sämtliche Koeffizienten wie Umsatzrendite, Kapitalrendite, Produktivität.

In der kausalen Ebene liegt alles messbare und durch gezielte Maßnahmen veränderbare, die Betriebswirtschaft.

In der sinngebenden Ebene liegen Nutzen, Ausstrahlung und Erlebnisse oder Erfahrungen, also wofür das Unternehmen steht und wie das Unternehmen wahrgenommen wird. Modern ausgedrückt: der Purpose.

Mit profilingbrands ist ein Werkzeug entstanden, das seine Wurzeln in Robert S. Hartman’s Axiologie, der Werte-Wissenschaft hat.

Ein Algorithmus spannt sich über drei Dimensionen in zwei Werteräumen und kann damit Wertempfinden gegenüber einer Normstellung in Vergleich setzen.

Das klingt sehr kompliziert, umso erstaunlicher ist es deshalb, wie einfach Probanden, die ihre Bewertung über eine Marke oder eine Organisation abgeben, damit umgehen können.

Rund 20 Minuten benötigen sie in einem Online-Verfahren, also orts- und zeitunabhängig.

Als Probanden eignen sich in der Marken- oder Unternehmenswerteinschätzung:

  • Das Management
  • Die Mitarbeiterschaft
  • Die Kunden
  • Die Geschäftspartner

Nach einem analytischen Vergleich der verschiedenen Antworten wird ein Profil erstellt, wie die Marke, das Unternehmen oder eine Organisation wertgeschätzt wird.

Und ob sich diese Wertschätzung mit den vordefinierten, teilweise als “Unsere Werte” im Unternehmensauftritt veröffentlichten Werte in Deckung bringen lassen. Auf Skalen lassen sich dann Deckung und Unterschied messen und veranschaulichen.

Die sinngebende Ebene des Unternehmens, der Zweck und das Erleben, können in Folge genauso durch Initiativen verändert werden, wie man es bei Maßnahmen in der Kausalebene kennt.

Hierbei werden die Wertvorstellungen (Wünsche des Unternehmers) mit dem Wertempfinden (Stakeholder) schrittweise einander angepasst.

Das dient schließlich der Authentizität der Marke, wenn Wertvorstellungen auch den gelebten Werten entsprechen.

Und schafft damit Vertrauen.

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